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Stress, was ist das? : Weinkönigin Stephanie I. im Dauereinsatz (nicht nur) für den Rheingauer Wein

Stress, was ist das? : Weinkönigin Stephanie I. im Dauereinsatz (nicht nur) für den Rheingauer Wein

Sind gekrönte Häupter jemals ohne Beschäftigung oder können sie gar einmal „arbeitslos“ werden? Als das Blogger-Team jetzt der Frage nachging, was etwa Wiesbadens Weinkönigin Stephanie Kopietz in den dunklen Wintermonaten so beschäftigt, wo doch das Amt der „Weinkönigin“ irgendwie Licht und Sommer impliziert, wurde es ganz schnell eines Besseren belehrt. Königliche Majestäten haben jede Menge zu tun – und Wiesbadens Weinkönigin erst recht.

Nicht nur, dass die 22-Jährige im dritten Semester Getränketechnik in Geisenheim studiert und für die Kostheimer Showtanz-Gruppe „Fuego“ während der Fastnachtswochen mit 16 Auftritten quasi im Dauereinsatz auf Wiesbadens Faschingsbühnen ist – sie hat stets auch Termine im Interesse des Weins zu absolvieren. Schließlich stehen bald schon wieder unter anderem die VDP-Präsentation in Kloster Eberbach und Repräsentationspflichten am Stand der Landeshauptstadt Wiesbaden auf der im März stattfindenden Internationalen Tourismus Börse (ITB) in Berlin im Kalender. Apropos Kalender, „ohne den geht gar nichts“, sagt die Studentin, die ihren Kalender ganz altmodisch in Papierform führt. Dies zur Freude der Mutter, die dann auch einmal einen Blick riskieren kann, auf welche Termine es die Tochter verschlägt.

Für das vergangene Jahr 2015 hat Stephanie I. mal akribisch nachgerechnet, wie viele Termine sie wahrgenommen hat – und kam auf die stattliche Anzahl von 218. Da ist gute Organisation gefordert, vor allem wenn, wie jetzt, eine Exkursion mit der Uni nach Südafrika hinzukommt. In Kapstadt besucht die insgesamt zwölfköpfige Studentengruppe 22 südafrikanische Winzer und macht, klar, unter anderem auch Werbung für den Rheingauer Wein. Der Fröhlichkeit in ihrer Stimme nach zu urteilen, bekommt der Wiesbadener Weinkönigin, die Anfang November abdanken und sich bereits einige Wochen vorher um das Amt der Rheingauer Weinkönigin bewerben wird, der majestätische Stress ausgesprochen gut. „Es macht halt einfach Spaß“, versichert die 22-Jährige, die bei allem Termindruck Zeit für den Besuch bei der Großmutter, dem Kartenspiel mit der Familie oder dem Treffen mit Freunden findet. Chapeau, Majestät. Und weiterhin ein glückliches Händchen und viel Vergnügen im königlichen Amt!

Christina Oxfort

Hervorragender „Spätburgunder“ vom Weingut Berg

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Krippe zum Anfassen

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